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Winkelhalbierende

Die Winkelhalbierende erklärt, wie sich die seitliche Abdeckposition an den gegnerischen Schlagmöglichkeiten orientiert.

Die Winkelhalbierende beschreibt im Tennis die geometrische Mitte zwischen den beiden bestmöglichen gegnerischen Schlagrichtungen. Sie dient als Orientierung für das Abdecken des Platzes.

Was bedeutet Winkelhalbierende?

Ausgangspunkt ist der gegnerische Treffpunkt. Von dort werden die beiden bestmöglichen Schläge betrachtet, mit denen der Ball seitlich am weitesten entfernt platziert werden kann – beispielsweise ein weit nach außen gespielter Crossball und ein Longlineball.

Diese beiden Schlagrichtungen bilden einen Winkel. Die Winkelhalbierende teilt ihn in zwei gleich große Winkel und zeigt damit die geometrische Mitte zwischen den beiden Möglichkeiten.

Bedeutung für das Tennis

Die eigene Abdeckposition orientiert sich an dieser Mitte. Ziel ist, beide bestmöglichen gegnerischen Schläge möglichst gut abzudecken.

Entscheidend ist deshalb die Position im Verhältnis zu den gegnerischen Schlagmöglichkeiten. Die Mitte der Grundlinie ist dafür kein fester Bezugspunkt: Verändert sich der gegnerische Treffpunkt, verändern sich auch die möglichen Schlagwinkel und damit die geometrische Mitte.

Zusammenhang mit der geometrischen Abdeckposition

Die Winkelhalbierende gibt die seitliche Orientierung vor. Zusammen mit der gewählten Abdecktiefe ergibt sich daraus die geometrische Abdeckposition.

Im Ballwechsel wird diese Orientierung an die Situation angepasst. Dabei spielen unter anderem die Qualität des eigenen Schlags, die gegnerischen Handlungsmöglichkeiten und die verfügbare Zeit für die Umschaltbewegung eine Rolle.

PRAXIS

Schlagwinkel und Platzabdeckung verstehen

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