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Orientierungsfähigkeit
Orientierungsfähigkeit hilft, Positionen, Abstände und Bewegungsrichtungen für die eigene Bewegung einzuschätzen.
Orientierungsfähigkeit ermöglicht es, die eigene Position und Bewegung im Verhältnis zum Ball, zum Spielfeld und zu anderen Personen einzuschätzen.
Was bedeutet Orientierungsfähigkeit?
Orientierung verbindet die Wahrnehmung des Raumes mit der eigenen Bewegung. Dabei geht es sowohl um die aktuelle Position als auch darum, wie sich Abstände und Bewegungsrichtungen verändern.
Im Sport müssen diese Informationen häufig während einer laufenden Handlung verarbeitet werden.
Bedeutung für das Tennis
Im Tennis hilft Orientierungsfähigkeit, die eigene Position zum ankommenden Ball einzuschätzen und einen geeigneten Abstand für den Treffpunkt herzustellen.
Gleichzeitig müssen Netz, Linien und die gegnerische Position berücksichtigt werden. Nach dem Schlag unterstützt die räumliche Orientierung das Abdecken des Platzes. Im Doppel kommt die Abstimmung mit der eigenen Partnerposition hinzu.
Welche Aufgaben eignen sich für das Tennis?
Beim Linienlauf mit Ball erfolgt die Fortbewegung auf den Platzlinien, während ein Ball geprellt wird. Andere Laufwege müssen wahrgenommen werden. Bei einer Begegnung können die Bälle getauscht werden, sofern ausreichend Platz vorhanden ist.
Eine tennisnahe Aufgabe besteht darin, nach einem Zuspiel den passenden Abstand zum Ball herzustellen und anschließend eine zur Spielsituation passende Abdeckposition einzunehmen. Wechselnde Zuspielpositionen verändern die räumliche Anforderung.
Worauf kommt es bei der Gestaltung an?
Ein räumlicher Bezugspunkt sollte klar erkennbar sein. Anschließend kann die Aufgabe durch weitere Bewegungen oder Entscheidungen erweitert werden.
Nur auf den Boden zu schauen, kann die Wahrnehmung der Umgebung einschränken. Die Aufgabe sollte deshalb so dosiert sein, dass neben der eigenen Bewegung auch das Umfeld erfasst werden kann.
Das bedeutet es für das Training
Orientierungsaufgaben sollten räumliche Informationen tatsächlich relevant machen. Eine Laufstrecke allein stellt noch keine anspruchsvolle Orientierungsaufgabe dar. Zusätzliche Bewegungen, veränderte Ziele oder freie Räume schaffen einen konkreten Wahrnehmungsauftrag.