Vorhand Analysen

Verdeckter Vorhand-Stoppball von “Pitbull” Dominik Koepfer

Völlig gleichgültig ob auf Tour-oder LK-Level: ein Stoppball im richtigen Moment kann ein “Unterschiedmacher” sein. Vor allem dann, wenn er noch als Winner getarnt ist und man im Verlauf des weiteren Matches seinen Gegner damit ein wenig im Ungewissen lässt, was er zu erwarten hat: einen “Schuss” oder einen Stoppball.

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Treffpunkt in Bodennähe beim Vorhand Halbvolley

Bei diesem Vorhand Halbvolley ist der Schwungpfad genau so kurz und kompakt, wie die Bewegung eigentlich auch sein sollte. Da unmittelbar in Bodennähe getroffen werden muss, startet der Schläger nicht zu hoch. Ein wichtiges technisches Detail wird auch über den Schwungpfad dokumentiert. Der Schläger geht zwar stetig abwärts in Richtung Boden, kurz vor dem Treffen des Balles geht die Bewegung aber schon wieder aufwärts. Da ein Halbflugball mit zumindest leichtem Vorwärtsdrall und einer geraden Schlagfläche gespielt wird, muss die Bewegung des Schlägerkopfes ja auch wieder deutlich nach oben gehen.

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Dem Ball Energie rauben mit dem Volley-Stopp

Dieser Vorhand Volley-Stoppball ähnelt allen anderen Stopp-Bewegungen, egal ob direkt aus der Luft oder nach dem Aufsprung. Die Bewegung startet mit einer kurzen Ausholbewegung, der Schlägerkopf ist dabei über dem Handgelenk. Auch kurz vor dem Treffpunkt ist das Handgelenk noch ziemlich fixiert. Erst beim Treffen fällt der Schlägerkopf leicht nach hinten und nach unten, um dem Ball die Energie wegzunehmen und einen kurz gespielten Stopp zu ermöglichen.  

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Flacher Schwungpfad, flache Vorhand

Der Schwungpfad beginnt ziemlich flach, da der Spieler seinen Schläger nicht so steil aufstellt, sondern lange vor dem Handgelenk lässt, um Energie im Unterarm aufzubauen. Während der Abwärtsbewegung öffnet sich dann das Handgelenk nach hinten. Im tiefsten Punkt des Schwungpfades zeigt das Griffende direkt zum Ball. Zum Treffpunkt hin geht die Bewegung leicht nach oben. Der flache Anstieg des Schwungpfades hin zum Treffpunkt (Markierung) dokumentiert, dass diese Vorhand relativ gerade mit wenig Vorwärtsdrall gespielt wird. Nach dem Treffpunkt geht die Bewegung vorwärts-aufwärts, kippt dann während des Ausschwunges durch die Unterarmdrehung (Pronation) und Handgelenksbewegung zur Daumenseite hin wieder nach hinten-unten.

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Vorhand Topspinvolleys im Schwungpfad

Der Schwungpfad bei diesem Vorhand-Topspin-Volley beginnt knapp über dem Kopf. In diesem Foto wird die Endphase gezeigt, in welcher der Spieler deutlich vom Boden abspringt. Deswegen ist der Beginn des Schwungpfades in der Relation nur in Schulterhöhe. Je höher der Treffpunkt, desto höher befindet sich auch der tiefste Punkt des Schlägers. In unserem Fall liegt der Treffpunkt deutlich über dem Kopf, deswegen ist die gesamte Bewegung in einem höheren Niveau angesiedelt. Von diesem tiefsten Punkt schwingt der Schläger von unten nach oben zum Treffpunkt (Markierung). Wie bei jedem Topspin-Schlag findet eine starke Handgelenks-Bewegung von oben nach unten (Daumenseite zu Kleinfingerseite) und dann wieder nach oben zur Daumenseite statt. Dazu kommt in der Ausschwungphase eine Pronation des Unterarmes. Dies spiegelt sich auch im Verlauf des Schwungpfades wieder. Schauen wir uns diesen Schlag in einer mittleren Treffhöhe an. Dieser Schwungpfad beschreibt einen Topspin-Volley mit einem relativ niedrigen Treffpunkt in Hüfthöhe. Wie vorhin beschrieben ist die Bewegung eigentlich identisch, das Niveau der gesamten Bewegung ist lediglich ein bis zwei Etagen tiefer.  

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